Die Anfänge des Vereines im 19. Jahrhundert

1843

am 6. Oktober Gründung durch Dr. August Schmidt, Herausgeber der "Allgemeinen Wiener Musik-Zeitung"

1844

erste „Sängerfahrten“ in die Umgebung Wiens mit öffentlichen Konzerten

1845

erstes Konzert am kaiserlichen Hof

1845

Teilnahme am Sängerfest in Würzburg, später Konzertreisen innerhalb Europas, nach Ägypten (1905), Amerika (1907, 2000), Asien (1991), Australien (1996)

1847

erstes von später zahlreichen Franz Schubert gewidmeten Konzerten

1849

erstes der jährlichen Orchesterkonzerte, die bis 1912 ausschließlich mit den Wiener Philharmonikern, danach auch mit anderen Orchestern aufgeführt wurden.

Mitwirkungen des Vereines bei öffentlichen Anlässen

Grundsteinlegungen:
1856 Votivkirche
1873 neues Rathaus
1909 Techn. Museum

Denkmalenthüllungen:  
1860 Erzherzog Karl 
1862 Maria Theresia 
1863 Beethoven
1865 Prinz Eugen
1887 Haydn
1905 Kaiserin Elisabeth 
1975 Weinheber

1857

Richard Wagner widmet dem WMGV einen Plagalschluß im „Pilgerchor“ (Tannhäuser)

1857

erste Faschingsliedertafel, Vorbild der später berühmt gewordenen „Narrenabende“

1861

Verleihung der Goldenen Medaille f. Kunst u. Wissenschaft durch Kaiser Franz Joseph, Teilnahme und (einzig vergebener) Ehrenpreis beim deutschen Sängerfest in Nürnberg

1863

erstes Volkskonzert des Vereines im Prater

1864 

erstes Niederösterr. Sängerbundfest in Wiener Neustadt (45 Vereine, 1600 Sänger)

1867

Johann Strauss komponiert für einen Narrenabend den „Donauwalzer“ und widmet ihn dem Wiener Männergesang-Verein

1868

Beitritt als Stifter des neuen Hauses der Gesellschaft der Musikfreunde (Einzug 1870)

1868

der Kaiser ehrt den Verein mit einem Banner (von Theophil Hansen)

1869

Johann Strauss komponiert den Walzer „Wein, Weib und Gesang“ für den WMGV

1870

Einführung von Kirchenkonzerten in Wien (erstmals in der Augustinerkirche)

1872

Stiftung des Schubertdenkmals im Wiener Stadtpark

1880

Konzert am Belgischen Hof für Prinzessin Stefanie (Braut von Kronprinz Rudolf)

1888

500stes öffentliches Konzert

1893

Anton Bruckner komponiert zum 50-jährigen Bestandsjubiläum das Chorwerk „Helgoland“